Alex auf Reisen: Kanaren 9 – Tag 3

Rot wie ein Krebs, Kamera in der Hand und die Nase in allen möglichen Blumen: Ja, heute ging es nach Madeira, der Blumeninsel. Und dass diese Insel den Namen nicht zu Unrecht trägt, wird einem hier an so gut wie jeder Ecke bewusst. Auf nach Funchal in den ewigen Frühling!

Madeira ist wirklich einmalig. So viele schöne, natürliche Farben auf einer kleinen Insel dieser Erde sind nicht einmal mit einem Botanischen Garten einer deutschen Großstadt zu vergleichen. Ich kann zwar kaum eine der Blumen und Gewächse benennen, aber diese Pflanzenfülle ist einmalig. Die Blumen und Pflanzen leuchten in Rot, Violett, Blau, Türkis, Gelb, Orange, Weiß und Grün: Ein Augenschmaus, soweit man sehen kann. Aus diesem Grund sind wir gegen Vormittag gleich von Bord der AIDAstella und auf die Insel Madeira gegangen. Riesige Palmen und kleine Parks laden zum gemütlichen Schlendern und Fotos machen ein. So verloren in den Farben der Insel, merkt man gar nicht, wie weit man eigentlich spaziert.

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Jedoch will man sich auch irgendwann hinsetzen und ein Wenig entspannen. Daher ab auf die Touristenbusse, die man ja aus zahlreichen Großstädten kennt. Und auch der gelbe Doppeldeckerbus hat seine Route vom Hafen Funchals bis hoch auf die bergige Landschaft. Der Berg ruft! Zwar ohne weiße Gipfel und Heidi und Ziegenpeter, aber auch mit genügend Höhenmetern und interessanten Formationen. Mit dem Bus sind wir auf knapp 1000m zu einem bekannten Aussichtspunkt gefahren, von dem man einen traumhaften Blick auf die Südseite der Insel hat. Und selbst mit ‚traumhaft‘ ist diesem Ausblick eigentlich kaum genüge getan. Am besten besuchen Sie die Insel einmal selbst!

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Nachdem wir wieder den Berg herunter gefahren wurden, stiegen wir noch kurz auf die AIDA. Zumindest hatten wir nur einen kurzen Besuch vor – im Endeffekt landeten wir auf dem großen Sonnendeck, auf dem wir beide ein paar Minuten geschlafen haben. Eine kurze Abkühlung gefolgt von noch mehr Relaxen auf der Liege, mit einem Cuba Libre in der Hand. Hier fehlt nicht viel bis zur perfekten Glückseligkeit. Circa zwei Stunden später neigte sich auch schon die Sonne gegen den Horizont zu. Für uns hieß das: Abendessen! Doch diesmal nicht an den leckeren Buffets an Bord der AIDAstella, sondern in der Innenstadt Funchals. Kleine, verwinkelte Gassen, die Tagsüber zum Shoppen und Bummeln einladen, führten uns zu einem schnuckligen Restaurant mit ausgezeichnetem Schwertfischfilet!

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Das Dessert nahmen wir dann wieder auf dem Heck der AIDAstella zu uns. Nicht etwa, weil es in Funchal keine guten Dessert gibt – viel mehr, weil wir so einen exotischen Fruchtsalat mit einem Glas Rotwein und Blick über den Hafen samt romantischer Hafenlichter ergattern konnten. So ging auch dieser Tag schon seinem Ende zu, ich bin gespannt was die nächsten Tage auf dem Programm steht! Natürlich werde ich Ihnen live davon berichten. 🙂

Liebe Grüße nach Deutschland.

Alex